• Firma Mayerbrugger

Mein neues Dach: Projektplanung des Bauherren

Für ein neues Dach entscheidet man sich – egal ob Neubau oder Bestandsobjekt – nicht von heute auf morgen. Genauso wenig wird das neue Dach von jetzt auf gleich ausgeführt. Sowohl Vorbereitungs- als auch Umsetzungsphase benötigen Zeit. Wenn wir also von einem neuen Dach sprechen, dann fließen grundsätzlich drei wichtige Faktoren in die Projektplanung mit ein: Der Dachdienstleister, der Bauherr und nicht zu vergessen – das Wetter!

Der geschmückte Richtbaum am Dach signalisiert, dass der Rohbau abgeschlossen wurde!


Die typische Reihenfolge bei einem Neubau


Wenn wir von einem Neubau ausgehen, dann fällt die Entscheidung über Dachform und -ausführung bereits in der Planungsphase. Mit dem Einreichplan ist auch bereits die Ausführung des Daches mit definiert und muss von entsprechender Stelle genehmigt werden. Bis dahin müssen aber weder Details, noch das ausführende Unternehmen feststehen. Typischerweise folgen auf den Rohbau die Dacharbeiten des Abdichtens und des Eindeckens. Nach der Errichtung der Fassade ist der Dachdecker noch einmal für sämtliche Abläufe zuständig.

Sobald der Rohbau steht, wird abgedichtet und eingedeckt!


Der richtige Zeitpunkt


Es ist wie im Leben: Der richtige Zeitpunkt ist nie und gleichzeitig immer! Wenn man das Projekt aus der Perspektive der Bauphysik betrachtet, dann ist es optimal den Rohbau im Herbst zu finalisieren. Wände, Decke, Dachstuhl sowie etwaige Flachdachbereiche werden dann abgedichtet und Steildachbereiche können noch vor dem Winter eingedeckt werden. Idealerweise steht das Gebäude dann über den Winter und das Frühjahr, um genügend Zeit zum Trocknen zu haben. Währenddessen können die Arbeiten anderer Gewerke im Innenbereich weitergehen. Sobald es draußen wieder wärmer wird, wird die Fassade bzw. Außenhülle angebracht und die Ablaufrohre können heruntergezogen werden. Dieser klassische Ablauf findet heute oft zeitlich komprimiert statt und so sind auch wir Dachdecker und Spengler flexibel, wenn es um unsere Zuarbeiten geht.


Kooperation, Koordination, Kommunikation


Diese drei „Ks“ sind für die Firma Mayerbrugger enorm wichtig. Auch wenn die Projektplanung beim Bauherren bzw. dem Generalunternehmer liegt, ist es für unser Gewerk vorteilhaft so früh wie möglich in die Planungen eingebunden zu sein.

Es wird bereits aufgemauert? Höchste Zeit Dachdecker und Spengler einzubinden!


Zum einen können wir unsere zeitlichen Ressourcen sicherstellen und auch flexibel agieren, wenn notwendig. Zum anderen liegt es auch in der Expertise und Zuständigkeit der Dachdecker und Spengler, für die richtige Ausführung bei wichtigen Anschlussstellen im Außenbereich zu sorgen. Terrassen, Balkone, überall wo Bauteile auf Steil- und Flachdächer treffen, Garagen und Tiefgaragen aber auch Grünflächen erfordern meist saubere Anschlussarbeiten der Dachdeckerei und Spenglerei.

Man könnte also sagen, dass es völlig ausreichend ist, das Gewerk „Dach“ erst im Laufe des Rohbaus zu vergeben. Den größten Mehrwert hat der Bauherr aber dann, wenn Dachdecker und Spengler den Hausbau von Beginn an begleiten. Wenn von Anfang an eine gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten herrscht, können alle Gewerken vor Ort bestmöglich kooperieren und die zeitliche Planung untereinander koordinieren. Je intensiver wir von Anfang an in die Planungen eingebunden sind, desto besser können wir unsere Expertise in allen fachnahen Belangen mit einbringen.


Herzlichst,

das Team von Dach-Mayerbrugger